Großprojekt Stauferlandhalle

Das wir auch in der Lage sind große Projekte durchzuführen, haben wir beim Neubau der Stauferlandhalle Salach unter Beweis gestellt. Zur Bewältigung des Volumens hatten wir uns mit einer ortsansässigen Schreinerei zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen geschlossen. Diese war für die Produktion und Vorfertigung der Saalverkleidung zuständig. Wir haben die komplette Montage und die logistischen Arbeiten für die zugehörigen Teile (Brandschutztüren, Tore usw.) ausgeführt. Die Schreinerarbeiten in der Stauferlandhalle waren in zwei Lose aufgeteilt. Einmal in das Gewerk: „SAALVERKLEIDUNG“ und einmal in das Gewerk: „TISCHLERARBEITEN“. Um Ihnen einen Gesamtüberblick über den Umfang der Arbeiten zu geben, stellen wir nachfolgend die einzelnen Leistungen der Lose vor.

SAALVERKLEIDUNG:

  • Festsaal - Verkleidung aller Wände und der Decke in Birke Multiplex
  • Regieraum im Festsaal
  • Turnhallentore im Festsaal
  • Brandschutztüren im Festsaal
  • Sämtliche Saal-Zugangstüren ebenfalls Brandschutz

TISCHLERARBEITEN:

  • Brandschutztüren im restlichen Gebäude
  • Holz-Türblätter für Stahlzargen
  • Bühnenboden im Festsaal
  • Lamellen-Decke im Foyer und Restaurant
  • Raumteilende Trennwand Restaurant
  • Brüstungsabdeckungen / Laibungsverkleidungen
  • Mobile Thekenmöbel für Foyer und Info-Pinwand
  • Spiegel in Nassräumen und Spiegelwand im Gymnastikraum
  • Turnhallentor im Gymnastikraum
  • Windfangelement Restaurant

Wir haben versucht den Verlauf des Projektes chronologisch zu Dokumentieren. So können Sie den Fortschritt der Arbeiten mit verfolgen.

TEIL 1 - SAALVERKLEIDUNG

Auf dem ersten Bild sehen Sie die Bautafel, die während der gesamten Bauzeit aufgestellt war. Die rechte untere Ecke ist leer und war eigentlich für die Gewerke Saalverkleidung und Tischlerarbeiten vorgesehen. Diese Arbeiten waren jedoch die letzten die öffentlich Ausgeschrieben waren. Bei Vergabe der Gewerke stand die Bautafel jedoch bereits und irgendwie wurde immer versäumt die Beschriftung zu vervollständigen.

Bauschild mit Gewerkangaben

Das war jedoch nicht weiter tragisch, denn wie Sie auf dem zweiten Bild sehen können, waren wir immer „mit Mann und Maus“ vor Ort. So haben wir dann mit unseren Fahrzeugen Werbung gemacht.

B&K Fahrzeugflotte

Hier sieht man den „Rohbau“ des Festsaales mit Blick zur Bühne. Das schöne am Beruf des Schreiners ist es, aus einem solchen wirklich nicht sehr einladenden Ort, einen Raum gestalten zu können, in dem man dann gerne verweilt. Gut zu erkennen sind die massiven Stahlträger, die kreisrunde Aussparungen zur Aufnahme der Lüftungstechnik hatten.

Der Saal im Rohbauzustand

Nochmals ein Blick auf die Bühnenseite des Festsaales. Die qualitativen Anforderungen die an die Saalverkleidung gestellt wurden, war sehr Hoch. An den beiden Stirnseiten des Saales (Bühnenseite & Küchenseite) waren etwa 8cm breite Multiplex-Paneele vorgesehen. Bühnenseitig mit zusätzlichen kleinen Würfeln aus schwarzem MDF zur optischen Auflockerung.Die Saal-Längsseite sollte mit breiteren Multiplex-Paneelen verkleidet werden. Sämtliche Fugen der Verkleidungen mussten sich wieder aufnehmen – also exakt aufeinander zulaufen. Bei einem Saal mit ca.875 m² Grundfläche ist dies nicht so einfach zu Bewerkstelligen. Wie Sie jedoch am Ende feststellen können, haben wir diese Anforderung perfekt erfüllt.

Ansicht der Bühnenwand im Rohbauzustand 

Dieses Bild zeigt den Beginn der Unterkonstruktions-Montage. Bei 5 Metern Höhe  wurde ein Querbalken eingezogen der mit feuerhemmenden Gipskartonplatten ummantelt wurde. So wurde zwischen den Gefachen eine Brandabschottung hergestellt.

Beginn der Unterkonstruktion

Die Unterkonstruktions-Montage auf der Seite der Saalküche. Auch hier mit Brandabschottung. Immer zu Beachten war das genaue Einhalten der Rastermaße der Vertäfelung.

Unterkonstruktion auf der Küchenseite

Hier sehen Sie die ersten Arbeiten an der Saal-Längswand. Die Unterkonstruktion aller Wände sind massive Fichte-Rahmenhölzer 80/100. Diese wurden fachgerecht mit speziellen Schraubankern mit dem Mauerwerk befestigt. Die gesamten Unterlagen die zur Ausrichtung der Unterkonstruktion verwendet wurden, hatten wir zusätzlich mit Montageschaum justiert. So ist gewährleistet, dass diese sich auch dann nicht lösen und herunterfallen, wenn einmal ein Ball gegen die Wand geschossen wird.

Unterkonstruktion auf der Längswand

Einbringen der 1,0 cm starken Schallschutzvliese in die einzelnen Gefache auf der Bühnenseite. Als oberste Lage kam dann nochmals ein dünneres schwarzes Vlies, dass direkt auf die Unterkonstruktion befestigt wurde.

Schallschutzmaßnahmen / Isolierung

Nochmals die Bühnenseite mit Blick auf das Glas-Oberlicht, dass sich quer durch den gesamten Festsaal zieht. Die Arbeiten in diesem Bereich waren in etwa 12 Meter Höhe auszuführen. Auf Grund der Stahlträger musste immer wieder das Gerüst auf- und abgebaut werden.

Unterkonstruktion auf Bühnenseite

Beginn der Beplankung auf der Bühnenseite. An den Stirnseiten des Saales wurden schmale Beplankungen verwendet. Gut zu erkennen sind die schwarzen Würfel.

Beplankungsbeginn Bühnenseite

Auf der gegenüberliegenden Küchenseite musste als Schallschutzmaßnahme anstatt dem 1,0 cm Flies, schalldämmende Glaswolle verwendet werden. Darüber kam dann auch wieder ein dünnes schwarze Vlies als Rieselschutz.

Schallschutzmaßnahmen auf Küchenseite

Alle Vertäfelungen waren übrigens Messerfurniert, um ein möglichst harmonisches Farb- und Erscheinungsbild zu erreichen. Als Holzart wurde Birke gewählt.

Die Küchenseite schreitet voran

Beginn der Längswand-Beplankung. Hier sind 7 Reihen der Vertäfelung mit Lochungen versehen. Dies war ebenfalls eine Schallschutzmaßnahme. Hinter den gelochten Paneelen wurde wieder eine schallschluckende Glaswolle eingebaut.

Beplankungsbeginn der Längswand

Hier kann man die Lochung etwas genauer erkennen. Ebenfalls gut sichtbar sind die verwendeten schwarzen Schraubkrallen, mit denen die einzelnen Paneele ballwurfsicher befestigt wurden.

Detail Längswandverkleidung

 

Hier ist die Beplankung bereits recht weit fortgeschritten. Im Bereich des Gerüstes wurde eine Regiekanzel von uns installiert.

Es geht voran...

Ansicht des Anschlusses von der Seite der großen Saalverglasung an die Küchenwand. Hier war selbstverständlich größte Passgenauigkeit gefragt.

Detail Anschluss an Glasfront

Detail-Ansicht einer Revisionsöffnung für Bedienelemente. Von solchen Klappen und Revisionen mussten gleich mehrere im Saal verteilt in die Verkleidung integriert werden.

Detail einer Revisionsöffnung

Ansicht der Verkleidung im Bereich Oberlicht der Bühnenwand. Die linke obere Aussparung ist für den Anschluss der Lüftungsanlage vorgesehen gewesen. Auch hier absolute Genauigkeit beim Anpassen an das Oberlicht. 

Bühnenseite fast fertig

Ansicht der Verkleidung im Bereich Oberlicht der Küchenwand. Exaktes Anarbeiten war gefragt...obwohl man in dieser Höhe nicht mehr ganz so genau sieht, wie gut die Verkleidung angearbeitet wurde.

Detail Oberlichtanschluss

Hier sieht man die genaue Ausbildung der Schattenfuge zwischen Längswand und Bühnenwand. Beachten Sie, wie genau die Fugen sich gegenseitig aufnehmen.

Ecke Längswand / Bühnenwand

Dieses Bild zeigt, wie die Turnhallentore in die Wandverkleidung integriert wurden. Als Lieferant für die Tore hatten wir uns für RUKU entschieden. Turnhallentore unterliegen recht strengen Vorschriften bezüglich der Sicherheit. So darf z.B. der Torflügel beim öffnen nicht in den Raum hineinragen.

Turnhallentor im Rohzustand

Nochmals in der „Totale“ die Ansicht der Eckausbildung Längswand/Bühnenwand. Die Anschlüsse an die Türen und Tore konnten logischerweise erst nach Einbau derselben erfolgen.

Totalansicht der Hallenecke

 Blick auf die Verkleidung der Fassadenseite. Auch hier erfolgte der letzte Anschluss erst nach Einbau der speziellen Vorhänge.

Ansicht Glasfassadenseite

Hier sehen Sie das Stahlgestell für den Regieraum, der in die Längswand integriert wurde. Das Gestell wurde ebenfalls von uns über einen Schlosser-Fachbetrieb geliefert.

Stahlgestell Regiekanzel

Ansicht der Schattenfugenausbildung Küchenwand / Längswand. Die Fugen der beiden Systembreiten nehmen sich auch hier perfekt auf.

Fugenausbildung Saalecke

Detail-Ansicht einer sich aufnehmenden Längsfuge. Bei den Dimensionen der einzelnen Flächen nicht unbedingt einfach herzustellen, auch wenn es leicht aussieht.

Detailansicht Längsfuge

Dieses Bild zeigt den Beginn der Unterkonstruktion und der Vertäfelung des großen Bogens an der Saal-Längsseite. Als Unterkonstruktion wurden Sperrholzplatten mit dem fertigen Radius montiert.

Unterkonstruktion der Rundbögen

  

Nochmalige Ansicht des großen Bogens von unten. Das Oberlicht dass Sie erkennen können, ist ein motorisch betriebenes Oberlicht dass sich im Brandfall automatisch öffnet um einen Rauchabzug zu gewährleisten. In die Vertäfelung des großen Bogens haben wir eine Klappe eingebaut, die von elektrischen Haftmagneten zugehalten wird. Im Brandfall wird die Stromzufuhr unterbrochen und die Klappen der Vertäfelungen fallen auf. Im gesamten Saal wurden insgesamt 4 Stück dieser Rauchabzüge in die Vertäfelung integriert.

Einbau der Bogenvertäfelung

Ansicht des großen Bogens nach Fertigstellung. Eine sehr anspruchsvolle Arbeit sowohl seitens Herstellung, als auch seitens der Montage.

Der fertige Bogen

Ansicht der geschlossenen RWA-Klappe. Auch hier eine exakte Ausrichtung der Fugen und genau mittig zum Pfosten des Glas-Oberlichtes.

Detailansicht fertiger Bogen

 

Hier sehen Sie die Unterkonstruktion des etwas kleineren Bogens. Dieser Bogen ist der Abschluss der Saaldecke an das schräge Oberlicht.

Unterkonstruktion kleiner Bogen

Montage der Metall-Unterkonstruktion zur Verkleidung der Saaldecke. Ausgeführt mit verzinkten Profilen und Nonius-Abhängern.

Unterkonstruktion Saaldecke

Hier wird bereits das erste Deckenfeld im Bereich der Saalküche verkleidet. Dieses Deckenfeld hatte ebenfalls eine Lochung um eine gute Raum-Akustik zu erhalten. Dabei wurde zusätzlich von oben Isoliert.

Beginn der Deckenverkleidung

Im zweiten Deckenfeld vor der Bühne mussten zwei Kästen eingebaut werden. Diese dienten zur Aufnahme von Bühnenbeleuchtungs-Technik. Sie wurden mit feuerhemmenden Gipskartonplatten ausgekleidet.

Ansicht Beleuchtungskästen

Verkleidung des Deckenfeldes vor der Bühne. Der erste Querträger wurde zusätzlich mit einer Brandschutzverkleidung versehen, damit im Brandfall seitens der Küche die nachfolgenden Träger länger geschützt bleiben.

Montage Deckenfeld 

Detail der Schattenfuge eines Deckenfeldes an einem Stahlträger. Auch hier wieder absolut präzise ausgeführt.

Schattenfuge Deckenfeld

Das Deckenfeld im Bereich Saalküche von oben gesehen. Man kann erkennen, dass gerade die zusätzliche Isolierung zur zusätzlichen Schalloptimierung eingebracht wird.

Unterkonstruktion der Decke von oben

Ansicht der ersten beiden Deckenfelder im Bühnenbereich. Gut zu erkennen sind die beiden Beleuchtungskästen.

Verkleidung Bühnenbereich

Ansicht einer bereits montierten Beleuchtungs-Klappe. Die beiden Ausschnitte dienen als Revision. Die Klappen werden elektrisch mittels Motorwinde und Stahlseilen geöffnet und geschlossen. Sollte ein Motor einmal defekt sein und die Klappe geschlossen, kommt man ja nicht mehr an die Motoren ran. So kann man also nun einfach ein Decken-Paneel entfernen und in den Beleuchtungskasten einsteigen.

Beleuchtungsklappe mit Revision

Dieses Bild zeigt die Montage der Unterkonstruktion der beiden kleinen Bögen im Bereich der Längswand / Glasfassade. Auch hier sind wieder zwei Rauchabzüge vorgesehen. Im Brandfalle fallen Klappen unserer Verkleidung herab und das hier sichtbare Oberlicht öffnet sich automatisch. Die silbernen Schläuche sind die Zuleitungen zu den Lüftungsdüsen, die Sie etwas später genauer sehen können.

Rauchabzug wird integriert

Die Unterkonstruktion der kleinen Bögen im Bereich Bühnenwand. Diese "Unterbögen" geben den vorbereiteten Formteilen dann die genau gleiche Biegung vor.

Unterkonstruktion an Bühnenwand

Hier sehen bereits die Montage der ersten Formteile mit kreisrunden Ausfräsungen für die Lüftungsauslässe.

Montage kleine Bögen

Dieses Bild zeigt die fertig montierten kleinen Bögen sowie die montierten Lüftungsauslässe. Links erkennt man die Vorbereitungen für die Abschlussverkleidung zur Glasfassade hin. Dort wurden dann die Verdunkelungs-Vorhänge angebracht.

Kleine Bögen fertig

Im mittleren Deckenfeld wurde ein großer Trennvorhang montiert. Dieser dient dazu, den Festsaal bei kleineren Veranstaltungen abzutrennen. Wir mussten dieses Deckenfeld also trennen und nach oben hin mit einer Abschottung versehen.

Detail Saalvorhang

Die Unterkonstruktion für den Bereich großer Bogen am Saal-Oberlicht. Je exakter diese Konstruktion ausgerichtet wurde, um so leichter viel die Montage der Formteile.

Unterkonstruktion großer Bogen

Detailansicht der Unterkonstruktion. Zu sehen ist der Anschluss an die Bühnenwand.

Unterkonstruktion im Bereich Bühnenwand

 

Hier wird gerade die Vertäfelung des Bogens zum Saal-Oberlicht montiert. Trotz Formverleimung oftmals störische Teile, die geschickt an die Unterkonstruktion angepasst werden mussten.

Montage der Formteile

Dieses Bild zeigt den fertig montierten Bogen. Gut zu erkennen ist auch der große Trennvorhang. Alle Ausschnitte sind perfekt ausgeführt, wie alle unsere Arbeiten.

Ansicht fertige große Bögen

Detailansicht des großen Trennvorhanges an der Fassadenseite. Auch hier sieht man sehr schön, wie exakt alles verarbeitet wurde.

Detail Trennvorhang

Nochmals Ansicht des Trennvorhanges sowie der Anschlüsse an die Deckenträger.

Deckenfeld mit Trennvorhang

Detail Ansicht der Lüftungsauslässe an der Saalküchen-Seite. Ebenfalls perfekte Montage aller Teile.

Ansicht Lüftungsfeld

Und noch mal im Detail der Bogen zum Saal-Oberlicht. Der Träger absolut genau eingearbeitet.

Detail Trägeranschluss

Hier eine fertig montierte Klappe der Beleuchtungs-Kästen im Bühnenbereich. Schön zu sehen ist der motorische Antrieb.

Beleuchtungsklappe

Die Verkleidung des Regieraumes. Auch hier nehmen sich wieder alle Fugen perfekt mit der Saalverkleidung auf.

Beginn Verkleidung Regiekanzel

Nochmals Ansicht des Regiekanzel. Hier schon mit Deckelverkleidung.

Detail Regiekanzel

Der Regieraum nach der Endmontage. Die Verglasung ist natürlich aus Sicherheitsglas. Die Glasfront kann bei Bedarf aufgeschoben werden, um mit den Akteuren auf der Bühne zu sprechen.

Fertige Regiekanzel

Ansicht des Regieraumes von innen gesehen. Im Hintergrund der geschlossene Trennvorhang des Saales.

Regieraum innen

Detail Ansicht der 2-flügligen Küchentüre und der Zugangstüre zum UG. Alle Saaltüren sind geprüfte T-30 Brandschutzelemente. Die Küchentüre ist mit einem automatischen Türöffner versehen. Die Türe öffnet/schließt sich durch Handtaster oder Radarsteuerung. Es wurde ein spezieller Öffner von Dorma verwendet, der von der Saalseite aus nicht sichtbar ist.

T-30 Saaltüren Küche / Treppenhaus

Ansicht des automatischen Türöffners Dorma CD-400 von der Küchenseite aus gesehen. Die Bedienung erfolgt mittels Taster oder Bewegungsmelder.

DORMA CD-400

Detail Ansicht der Türe zum UG. Schon zu sehen ist, wie die Vertäfelung montiert worden ist. Sämtliche Schnittkanten der Vertäfelung wurden übrigends zum Schluss noch sauber verschliffen und sind natürlich ebenfalls lackiert worden.

Anschluss an Saaltüre

Die beiden Haupt-Zugangstüren zum Saal mussten im Bereich des Foyers mit einer Stahl-Laibung versehen werden. Das Bild zeigt den Rohzustand dieser Laibung.

Stahl-Laibung Roh

Ansicht der Stahl-Laibung nach der Verschweißung und Lackierung. Sieht doch gleich viel besser aus, oder ?

Stahl-Laibung fertiggestellt

Eine fertige Saal-Zugangstüre vom Foyer aus gesehen. Sehr schwere und massive Türen, ebenfalls in T-30 Ausführung. einzigstes Manko: die Flügelbreiten sind nicht symetrisch. Dies lag am Rohbauer, der den Abstand der Türöffnungen nicht auf das Rastermaß der Verkleidung gesetzt hatte.

Saal-Zugangstüre auf Foyerseite

 

Eine fertige Saal-Zugangstüre vom Saal aus gesehen. Die Asymetrie ist ebenfalls leider sichtbar.

Saal-Zugangstüre von Saalseite

Eine der letzten Arbeiten des Gewerkes „Saalverkleidung“ war die Verkleidung der reversiblen Vorbühne. Diese lässt sich bei Bedarf auch entfernen.

Vorbühne im Rohzustand

Ansicht der fertig verkleideten Vorbühne samt Treppe. Immer schön im Rastermaß gearbeitet.

Vorbühne fertig

Ansicht der Bühnenseite nach Abschluss aller Arbeiten. Ein toller Eindruck der Lust auf Veranstaltungen macht... oder ?

Fertige Bühnenwand

Ansicht bei geschlossenem Trennvorhang auf der Küchenseite nach Abschluss aller Arbeiten.

Fertige Küchenwand

Last but not least: Detailansicht der Aufnahme der Verdunkelungs-Vorhänge an der Fassaden-Front.

Detail fertige Glas-Fassade

Der Auftrag „Saalverkleidung“ des Neubaues der Stauferlandhalle Salach war für uns eine logistische, handwerkliche und sicherlich auch eine persönliche Herausforderung. Einige tausend Arbeitsstunden waren notwendig, um den Festsaal im heutigen Glanz erstrahlen zu lassen. Ohne überheblich sein zu wollen können wir sicherlich mit Stolz auf unsere erbrachte Leistung zurückblicken.

Besuchen Sie doch einfach einmal selbst die Stauferlandhalle und verschaffen Sie sich einen persönlichen Eindruck der Arbeiten.

Nachfolgend können Sie den zweiten Teil des Projektes mitverfolgen.

Das Gewerk „Tischlerarbeiten“ das Zeitgleich durchgeführt wurde war ebenfalls sehr Anspruchsvoll.

TEIL 2 - TISCHLERARBEITEN

Das erste Bild zeigt den Einbau des Bühnenbodens. Begonnen wurde mit der Unterkonstruktion aus Fichte Rahmenhölzern, die in einem gleichmäßigen Abstand zueinander mit dem Beton-Untergrund verbunden wurden. Zwischen die einzelnen Gefache wurde zur Trittschall und Wärmedämmung eine Trockenschüttung (Mehabit) auf voller Unterkonstruktionshöhe eingebracht. Anschließend folgte die Verlegung des eigentlichen Endbelages. Dieser Endbelag war ein massiver Dielenboden aus Weichholz mit möglichst stehenden Jahresringen.

Bühnenboden Unterkonstruktion

Nach der Verlegung wurde der Dielenboden abgeschliffen und schwarz gebeizt. Die schwarze Beizung hatte den Grund, vom Geschehen auf der Bühne möglichst nicht abzulenken und bei der Gestaltung der Bühnenbilder einen neutralen Hintergrund zu bieten. Die Endbehandlung / Versiegelung des Bodens wurde mit einem sehr abriebfesten 2-Komponenten Wasserlack (BONA-TRAFFIC) durchgeführt. Dieser Lack hat den weiteren Vorteil, dass er absolut matt ist und so nicht die Beleuchtung störend reflektiert.

Bühnenboden gebeizt und versiegelt

Nachteil eines schwarzen Bodens ist (...wie Sie sehen können), dass jedes Staubkörnchen und jeder Fußabdruck zu sehen ist. Für einen Handwerker ist so ein schwarzer Boden fast ein Alptraum, da zwischen den einzelnen Versiegelungsvorgängen auf absolute Sauberkeit geachtet werden muss.

Detailansicht Bühnenboden

Detailansicht einer Revisionsklappe die später die Anschlussbuchsen für Instrumente und Audio-Equipment enthalten sollte.

Revisionsklappe

Ein weiterer Bestandteil der Tischlerarbeiten waren Brandschutztüren, sowie diverse Türen und Türblätter in vorhandene Stahlzargen. Hier sehen Sie eine Brandschutztüre mit Verglasung in einem der unteren Gymnastikräume. Sämtliche Türblätter wurden ebenfalls von der Firma Schörghuber geliefert.

Einbau von Gymnastikraumtüre mit Glas

Desweiteren wurden alle Türblätter in den Umkleiden, technischen Räumen u.s.w. von uns geliefert und eingebaut. 

Einbau von geschlossener Gymnastikraumtüre

Sämtliche Beschlagteile, Oberflächen und Beschläge wurden sehr robust im Hinblick auf die Langlebigkeit gewählt.

 Detail Türband

Dieses Türelement ist im Foyer der Stauferlandhalle eingebaut. Der Rahmen wurde speziell Verbreitert, um Lichtschalter und Steckdosen aufnehmen zu können. Auch hier alles hochwertig und langlebig.

Türe mit Seitenteil

Detailansicht eines der verwendeten FSB-Türbeschläge aus Edelstahl. Wo immer möglich, kam dieser Griff zur Anwendung.

Rosettengarnitur FSB

Technisches „Schmankerl“ bei den Türelementen waren die verdeckt eingebauten Obentürschließer. Bei geschlossener Türe ist vom Türschließer nichts zu sehen.

Obentürschließer

Wie schon beim Gewerk „SAALVERKLEIDUNG“ wurde auch in einem Gymnastikraum ein Turnhallentor eingebaut. Auch dieses Tor kam vom Spezialisten für Torbau RUKU.

Turnhallentor RUKU

 

Für das TSG-Restaurant wurde ein mobiles Trennwandelement der Firma „Nüsing“ geliefert und montiert. Diese Trennwand lässt sich bei Bedarf komplett öffnen oder schließen und trennt so den Nebenraum ab. Sie sehen die oberen Laufschienen der Trennwand, die äußerst Robust ausgeführt sind um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.

Nüssing Laufschienen Rohzustand

Auf diesem Bild sieht man etwas besser, wie die fertige Trennwand aussieht. Die Oberfläche ist echtholzfurniert Buche.

Mobile Nüssing Trennwand

Ein weiterer Bestandteil des Auftrages waren diverse Brüstungsabdeckungen, Laibungsverkleidungen und Simsen. Diese Teile wurden in den diversen Vereinsräumen, technischen Räumen usw. eingebaut. Der Endanstrich erfolgte bauseitig durch den Maler.

Fenstersimsen im Rohzustand

Ein Teil der Fenstersimsen

Brüstungsabdeckungen

In den Künstler-Umkleiden wurden Sitzbänke geliefert und montiert. Ähnlich wie auch die Fenstersimsen gefertigt.

Sitzbank Künstlerumkleide

Sicherlich der größte und aufwendigste Posten der Tischlerarbeiten waren die extra für die Stauferlandhalle angefertigten Decken im Foyer, sowie in der TSG Gaststätte. Hier sehen Sie die montierte Metall-Unterkonstruktion im Foyer.

Unterkonstruktion Foyerdecke

Da die einzelnen Deckenmodule im Rastermaß gefertigt wurden, war natürlich ein  genauer Sitz der Unterkonstruktion unumgänglich.

Detail Metallkonstruktion

Hier sehen Sie den Beginn der eigentlichen Deckenmontage. Die einzelnen Deckenmodule bestehen aus einer MDF-Trägerplatte, die verdeckte Ausfräsungen aus akustischen Gründen haben. Darauf wurden 2 Lagen eines speziellen Akustikfilzes geklebt. Abschließend und eigentlich sichtbar wurden weiß lackierte Massivholzleisten von hinten auf die Trägerplatte geschraubt.

Beginn der Deckenbeplankung

Wie schon bei der Saalverkleidung, so wurden auch hier die speziellen Klammern zur Montage verwendet um einen absolut sicheren Halt sicherzustellen.

Klammermontage Deckenmodul

Die Foyerdecke im fortgeschrittenen Montagestadium. Es mussten ziemlich viele Ausschnitte für Deckenlampen, Deckenboxen u.s.w. vorgenommen werden.

Decke fast fertig

Ansicht der Foyerdecke

Hier sind bereits die montierten Lampen und Lautsprecher zu sehen. Um die Lampen und Lautsprecher herum wurden extra lackierte Abdeckungen gefertigt.

Fast fertige Deckenverkleidung

Die fertige Foyerdecke mit montierten Lampenkörpern. Auf Grund der Lamellenkonstruktion und der Ausfräsungen wurde eine äußerst günstige Akustik erreicht. Was hier so einfach aussieht, war vor allen Dingen in der Produktion äußerst Aufwendig. Sie können sich vielleicht vorstellen was es bedeutet, mehrere tausend Leisten auf die Grundplatten zu schrauben !

Die fertige Decke

Detail Seitenverkleidung

Detail Lampeneinfassung

Detail Lautsprecher

Im Restaurant der TSG wurde ebenfalls eine Leistendecke montiert. Sie hatte den gleichen Aufbau wie schon die Foyerdecke.

Montage der Restaurantdecke

Decke vor der Endmontage

Das dunkle Rohr dass Sie hier sehen können ist die Bierleitung des Restaurants. Böse Zungen behaupten, dies sei die wichtigste Versorgungsleitung in der ganzen Stauferlandhalle.

Bierleitung

 

Hier sehen Sie bereits die Theke, die jedoch nicht von uns geliefert wurde. Die Decke kurz vor ihrem Abschluss.

Letzte Arbeiten

Ebenfalls im Auftrag waren einige Spiegel und wie hier zu sehen ist auch die große Spiegelwand im Gymnastikraum.

Spiegelwand Gymnastik

Hier sehen Sie die Auflageringe aus Metall die an den Säulen des Foyers montiert wurden. Leider auf keinem Bild zu sehen sind die dazugehörigen mobilen Thekenelemente. Bei Veranstaltungen werden diese an Ihren Platz vor der Foyergarderobe gefahren. Sie dienen dem Personal zur Abnahme der Kleidungsstücke der Besucher. Die Abdeckplatten der Elemente sind aufklappbar und liegen dann auf diesen Stahlringen auf.

Auflageringe

Ebenfalls im Foyerbereich wurde diese Pinwand geliefert und montiert. Nur eines vieler kleinerer Dinge die zu tun waren.

Pinwand Foyer

Die Waschräume im UG wurden von uns noch mit Spiegeln und Glastüren ausgestattet.

Waschraum Damen Wandpiegel

WC Herren Glastüre

WC Wandspiegel

WC Damen Glastüre

Waschraum Herren Wandspiegel

WC Herren Glastüre

Wie schon beim Gewerk der „SAALVERKLEIDUNG“, so ist auch bei den Tischlerarbeiten ein mehr als großes Volumen in relativ kurzer Zeit zu Bewältigen gewesen. Wie schon erwähnt, wurden die Tischlerarbeiten Zeitnah mit der Saalverkleidung abgewickelt. Logistisch fast noch aufwendiger als die Saalverkleidungen war es nicht immer leicht, alles im Auge zu behalten. Da die Tischlerarbeiten aus vielen kleinen Gewerken bestand, war der Verwaltungsaufwand natürlich auch weitaus größer. Und wer in seinem Leben schon einmal eine Auftragsbestätigung mit Schörghuber Brandschutzelementen geprüft hat, weiß wovon hier die Rede ist. Abschließend möchten wir uns nochmals bei allen beteiligten Firmen und unseren Mitarbeitern bedanken. Die Hürde die wir gemeinsam übersprungen haben, war mehr als hoch und nur mit gemeinsamen Kräften zu überspringen.

Bei der Gemeinde Salach möchten wir uns natürlich für die erteilten Aufträge und das in uns gesetzte Vertauen recht herzlich Bedanken.

Wir beraten Sie gerne unverbindlich zu Ihrem Projekt - egal welcher Größe !



Letzte Aktualisierung am 19.12.2011